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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2018, 08:51 
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Moin Moin!
Habe gestern meinen Festool BS75E ausgiebig getestet. Es wurde ein rustikaler Gartentisch abgeschliffen, den ich derzeit aus gemillten Eschen-Bohlen zusammengeschraubt habe.

Der Bandschleifer hat sich dabei bestens bewährt, hat ja nur 75mm Schleifbreite, aber dafür 1000 Watt. Für große Flächen sollte es wohl auch nicht weniger sein. Breiteres Band und größere Auflage ist vielleicht noch etwas besser, aber dann müsste auch noch mehr Leistung her, damit es wirklich flotter geht.
Mit 60er Band vorgeschliffen und mit 100er hinterher, die Oberflaeche ist für Gartenmöbel dann schon ausreichend. 150er Band hab ich noch liegen, kam nicht zum Einsatz vorerst.

Jetzt zu meiner Frage:
Wer von euch arbeitet gerne mit einem Elektrohobel?
Um die Riefen vom Millen zu entfernen ist der Bandschleifer doch etwas langsam, und ist ja auch nicht dafür gedacht letztendlich.
Ist die Kombi von Elektrohobel - Bandschleifer bei euch im Einsatz? Bei You tube und in den Holwerkerforen wird der Elektrohobel oft abwertig betrachtet.
Handhobeln ist ja eine Alternative, aber wir reden hier über große Flächen Eiche / Esche, große Flächen, Niveauangleich zwischen den Planken etc.

Auch soll es zügig gehen, das Ergebnis ist wichtiger als der medidative Aspekt eines Handhobels.


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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2018, 09:36 
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mit einem Elektrohobel wirst du nie eine wunderbar plane Tischoberfläche hinbekommen, das bedarf schon Übung und etwas geschick. Ich sehe den E-Hobel eher bei der Zimmerei, Montage, anpassungen von vorgefertigten Einzelteilen. Falzungen und natürlich auch grobes planieren vor dem Schleifen. Fasen anhobeln etc. Ein Finish bekommst du damit nicht, die Hobelwelle ist viel zu schmal und die Auflagefläche zu klein, um eine anständige Oberfläche herzubekommen. Der BS105 ist nochmal fetter. Ist die Esche denn überhaupt schon trocken? die verzieht sich ja noch ewig, bis sie sich mal einpendelt.

Am Besten ist immer ein Dickenhobel, durch damit und das Brett ist plan. Natürlich steigt der Preis exponentiell zum Durchlass.

soll es wirklich plan werden und gut vorbereitet, Oberfräse und plan fräsen mit einem Rahmen. dann mit dem Bandschleifer und evtl. dem Flächenschleifrahmen anpassen, später noch die Körnungen durchschleifen bis zur gewünschten fertigen Körnung.

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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2018, 11:11 
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Hallo,

mit einem E-Hobel Flächen "vorbearbeiten" geht, wenn man Übung darin hat. Unter "vorbearbeiten" verstehe ich, grobe Unebenheiten mit recht wenig Materialabtrag weghobeln, damit danach mit einem Handhobel nicht so viel Handarbeit notwendig ist. Von "sägerau" bis "jetzt noch schleifen" geht mit dem E-Hobel eher nicht. Das traue ich mir nur auf kleineren Flächen zu, wobei ich das schon mal öfers mache, allerdings muss es dabei nicht perfekt plan sein. Ein scharfer Handhobel nach dem E-Hobel ist aber immer mit im Spiel.

Gruß Clemens

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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2018, 12:00 
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Habe von Makita Akkuhobel und dann noch einen Kabelbandschleifer (den größten). Ich hobel z.B. Baumscheiben kreuzweise und werde dabei in der Abnahme immer geringer, bis man eigentlich keine Riefen mehr im Holz sieht oder fühlt , dann wird geschaut wie Plan das ganze ist, eigentlich immer erstaunlich gut, den Rest gibt es dann mit dem Bandschleifer und dann mit dem Rotationsschleifer.

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BeitragVerfasst: Freitag 13. April 2018, 12:21 
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Clemens hat geschrieben:
Das traue ich mir nur auf kleineren Flächen zu, wobei ich das schon mal öfers mache, allerdings muss es dabei nicht perfekt plan sein.


Als Du die Bretter für die "Wildholzgardrobe" vorbereitet hast, sah das so einfach aus wie Du die Bretter aus der Hand raus
plan gehobelt hast. Als ich das später mal mit der Oberfläche unseres Grillwagens "nachmachen" wollte bin ich auf die Welt gekommen...
Hat ne Zeit gedauer bis ich die Riefen mit dem Bandschleifer wieder draussen hatte :pfeifen:
Die Gardrobe hat uns letzte Wochenende mal wieder gute Dienste erwiesen. Wenn es warm wird und/oder
beim Essen im Forstwagen ist es sehr angenehm wenn nicht überall die Klamotten rumfahren, sondern diese anständig verräumt sind :DH:

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BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2018, 18:09 
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Eine "plane" Fläche im Sinne einer Küchenarbeitsplatte brauche ich nicht.
Da es ein Gartentisch ist, und das Holz aus dem letzten Jahr, ist es weder trocken, noch wird es das je werden.

Die Fläche soll glatt werden, damit der Grünbefall usw. möglichst gering ausfällt, und damit man sich keine Splitter reinzieht beim Essen.
Auch möchte ich die Niveauunterschiede zwischen den Platten angleichen.

Wenn ich das richtig lese, könnte man das mit einem Elektrohobel machen (vorbereiten von Flächen), die Oberflächenqualität wird aber nicht besonders werden.
Das 18V System von Makita habe ich, aber bei dem Leistungsbedarf werde ich wohl auf einen kabelbetriebenen Hobel zurückgreifen.

Der Makita P0800 und der baugleiche Hitache 20 sonstwas sind in der näheren Auswahl...

Eine Schleifrahmen werde ich mir in der Zukunft bestimmt noch kaufen, auch vielleicht einen Exzenterschleifer für den Feinschliff.
Handarbeit möchte ich gerne einfließen lassen, aber immoment fehtl mir einfach die Zeit, mich wirklich darauf einzulassen. Denn es kommt dann ja auch das Problem des Schärfen dazu...beim E-Hobel sinds halt wegwerklingen.


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BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2018, 21:40 
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schärfen ist kein Ding und kostet ein paar Euro für einen Kombistein. Bei deinen Investitionen in Holz wird da noch was drin sein :mrgreen:

Auch Holz, das draussen verwendet wird, lasse ich erst mal gut trocknen. Wenn das nass verarbeitet wird und dann im Lauf der Zeit mit Sonne, Regen etc. immer wieder nass und trocken wird, arbeitet es nach meinen Erfahrungen deutlich stärker, als wenn es im Kern schon mal etwas weiter herunter getrocknet ist.

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2018, 14:49 
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Hehe, jaja, ein Kombistein, ein Abrichtstein für den Kombistein, und dann diverse Wasserbäder, Schärfhilfen für den Winkel, usw. usw.
Wenn ich ein bisschen mehr Platz habe, dann kommt sowas. Wobei mir aber das Schärfen mit der Tormek besser gefällt. Rüberziehen, polieren, fertig.
Eine Maschine für alles. Aber das ist ein anderes Thema.

Der Makita Akkuhobel hat ja gute Rezensionen...vielleicht ist das auch was für mich. Die alten 3.0AH Akkus sind sowieso bisschen ausgelutscht, vielleicht müssen mal zwei neue 5 AH Akkus her und der kleine Hobel :)

Wir gucken mal. Jetzt muss ich erstmal raus, zwei 50er Eichenstämme warten auf das Mill :)


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BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2018, 22:17 
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Termite hat geschrieben:
Wobei mir aber das Schärfen mit der Tormek besser gefällt. Rüberziehen, polieren, fertig.


ganz so einfach ist das aber auch nicht mit der Tormek :pfeifen:

viel Übung, Erfahrung, vorbereitung. Dann funktioniert das Gut. die Tormek ist eine klassische Maschine, bei der es entweder liebhaber oder hasser gibt. Praktisch so wie Spillwinden etc. 8-)

mit einem Akkuhobel kommst du wahrscheinlich nicht sehr weit bei großen Platten.

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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 07:14 
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Hallo,

tomdt hat geschrieben:
mit einem Akkuhobel kommst du wahrscheinlich nicht sehr weit bei großen Platten.


aber man hobelt sich nicht das Kabel ab. :pfeifen: Habe ich auch schon geschafft. Ist dann doof wenn man nach kurzem Funkenschlag im dunklen Keller steht und :KK: :KK: was denn nu passiert. Als ich dann die Sicherung wieder reingedrückt habe habe ich das Mallheur gesehen.
OK, jetzt ist das 5 m Kabel halt nur noch etwas über 4 m lang.

Gruß Clemens

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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 08:33 
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Ich bin auch erstaunt, was der Akkuhobel von Makita mit den 5 Ah Akkus so schafft ich habe aber auch die duale Ladestation und immer genug Akkus in Reserve.

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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 09:16 
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Hallo Clemens, :lol:

Ja, das sollte in mehreren Bereichen beachtet werden :mrgreen:
vom alten E-Rasenmäher von Opa hab ich auch das Kabel erstmal ausgesondert, nachdem ich die vielen Schnittstellen gesehen habe ;)

@Andreas: Akku schön und gut, ich bin auch ein großer Verfechter von Akkugeräten! Aber jetzt stell dich mal hin und hobel eine 2,5x1m Eichenplatte gerade! DA fange selbst ich nicht mehr mit Akkus an :lol:

Da wäre ja fast ein alter, großer Balkenhobel schon Sinnvoll. Vielleicht sogar montiert auf einem Hilfsrahmen, ähnlich wie die Oberfräse. Vielleicht funktioniert das auch gut, muss man halt gut aufpassen. Aber in den Fräser sollte man auch nicht reinlangen ;)

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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 11:06 
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Hallo Tomdt,

tomdt hat geschrieben:
Da wäre ja fast ein alter, großer Balkenhobel schon Sinnvoll. Vielleicht sogar montiert auf einem Hilfsrahmen, ähnlich wie die Oberfräse. Vielleicht funktioniert das auch gut, muss man halt gut aufpassen. Aber in den Fräser sollte man auch nicht reinlangen ;)


Das mit dem Hilfsrahmen und Handhobelmaschine spuckt mir auch schon lange im Kopf rum. Aber wieder eine Vorrichtung die bei nichtgebrauch verstaut werden muss und Platz braucht. Wie oft bräuchte ich sowas, wenn man eine Hobelmaschine hat? Einzig, der Reitz sowas zu bauen, die Funktion zu prüfen und gelegentlich was damit zu machen weil man es hat, würde es rechtfertigen.

Gruß Clemens

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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 11:09 
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Ich denke da halt, so ein großer Zimmereihobel, vlt sogar mit Drehstrom. Der hat dann auch eine breite Messerwelle. Müsste halt sehr massiv verankert werden, dass da nichts kippelt oder versetzt bei Belastung. Man könnte den Hobel sogar leicht schräg gestellt montieren, damit er ziehend schneidet.

Ich glaub, jetzt hab ich was im Kopf :mrgreen:
mal schauen. Die großen Platten die bei mir entstehen und irgendwann auch mal verarbeitet werden wollen, sollen dann natürlich auch Plan sein. Wobei ich sie eher auftrennen, fügen und neu verleimen werde. Bei einer 120er Platte kann man ja schnell mal einige Kilos an Holz wegfräsen bis das Ding wieder plan (und dementsprechend dünner) ist.

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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 11:19 
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Hallo Tomdt,

klar, ein Schlitten wie für die Oberfräse, nur etwas breiter, in diesem Schlitten läuft dann die Hobelmaschine schräg in einem Schiebeschlitten hin und her.
Problem ist aber die Höhenverstellung. Bei der Oberfräse wird einfach der Motor atwas bagesenkt. Mit der Hobelmaschine geht das nicht so ganz einfach. Aber lösbar.
Meinem Eluhandhobel würde ich das von der Leistung schon zutrauen gleich mal so drei mm runterzuhobeln. Problem ist eher, dass er sich bei den vielen Spänen verstopft.

Gruß Clemens

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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 11:26 
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ich glaub ich brauch einen Zimmereihobel :pfeifen: :mrgreen:

Aber die kosten leider richtig geld.

Höhenverstellung würde schon gehen. Ich steh ja so auf Aluprofil, damit kann man fast alles anstellen. Anständige Querrohre, höhenführung dann darüber einstellbar.

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