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BeitragVerfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 00:04 
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Beiträge: 32
Wohnort: Südhessen
Hallo zusammen,

Fuer unseren Ofen brauche ich Brennholz in 33 cm Laenge. Ich habe Anfang des Jahres 5 Festmeter Eiche im Polter gekauft, hatte es aber nicht mehr geschafft ,das Holz vor dem Frühling abzufahren. Jetzt sind wir also dabei, es im Wald auf Länge zu schneiden, grob zu hacken, und heim zu bringen. Zu Hause wird es dann ofenfertig gehackt und aufgestapelt. Ich habe vor, das Holz in zwei Reihen vor einer Wand zu lagern. Eine Reihe mit ca. 15 cm Abstand zur Wand. Dann ca 5 - 10 cm zwischen der ersten Reihe und der zweiten lassen, damit überall gut Luft durchziehen kann. Das ganze ca. 150 cm hoch. Abstand vom Boden ca 15 cm (Kanthölzer auf Steinen liegend). Ungefähr jeden Meter Länge eine Vertikalstütze sowohl zum Stabilisieren als auch zum Segmentieren, sodass ich das Holz später “scheibchenweise” wegverbrauchen kann. Obendrueber Polyesterwellbahn mit etwas Gefaelle nach vorne, sodass Regen gut ablaufen kann.

Wie dicht kann ich das Holz packen ohne die Trocknung wesentlich zu beeinflussen? Sind meine oben genannten Abstaende sinnvoll? Hilft das Hacken feinerer Scheite dem Trockenvorgang oder ist die Scheitstaerke nicht wirklich relevant?

Das Holz hat fast ein 3/4 Jahr als Stamm im Polter gelegen — macht sich das bei der weiteren Trockendauer bemerkbar? Es war ja auch ein sehr trockenes Jahr.

Bis das alles trocken genug ist besorge ich mir fertig getrocknetes Holz

Schoene Gruesse
Joerg

P.S.: die :dolmar: PS 5105 CX macht Laune! :)


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BeitragVerfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 00:44 
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Beiträge: 1344
Zur Trocknung von Eiche erlaube ich mir als "Nadelholzer" keine Prognose.

Die Scheitgröße solltest du aber vom Ofen abhängig machen.
Klar würden ganz fein gespaltene Scheite (Anmachholz) schneller trocknen, sie würden danach aber auch sehr schnell, unter großer Hitzeentwicklung verbrennen.
Dagegen würde dann nur noch "dauernd wenig Nachlegen" helfen.

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BeitragVerfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 08:42 
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Wohnort: Grafenau; Bayerischer Wald
Hallo Joerg,

Dein Plan ist schon gut.
Jeden Meter eine Zwischenstütze ist nicht unbedingt notwendig - da würden locker auch 2 m reichen.
Mach Dir unterschiedlich große/kleine Scheite und staple sie sortenrein.
Dann hast Du was Dünnes zum Anzünden und die großen Dinger für über Nacht.


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BeitragVerfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 09:11 
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Beiträge: 9317
Wohnort: Braunschweig
Die effektive Trocknung startet mit dem Spalten.
Mein Holz trocknet mit Paletten unterlegt in bis zu 2m tiefen, massiven Bänken - frei stehend, überdacht, nach einem Sommer ist Nadelholz brennbar, nach spätestens 2 Sommern auch Hartholz.

Feiner zu spalten hilft, kann bei Eiche auch gut gemacht werden. Den Rest musst du an deinem Standort ausprobieren.

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 10:40 
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Beiträge: 54
Wohnort: Südbaden
Hallo,
wir machen fast nur Laubholz (Buche, Esche, Eiche) und haben die gespaltenen Meterstücke auf einer Wiese. Dort ist Sonne und kräftig Wind. Trotzdem ist es vor zwei Jahren eigentlich nicht fertig getrocknet.
Und als ich schon zu Hause welches unterm Dach hatte, aber dafür mit wenig Wind ( in der Scheune) hat das noch länger gedauert.

Insofern: Belüftung (Wind) und Sonne spielen eine große Rolle, zwei Jahre wären aus meiner Sicht das Minimum. Das bestätigt auch mein Kaminkehrer.

Gruß aus Südbaden,
Andreas

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BeitragVerfasst: Samstag 15. Dezember 2018, 08:23 
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govnor hat geschrieben:
...die gespaltenen Meterstücke ....Trotzdem ist es vor zwei Jahren eigentlich nicht fertig getrocknet...


Der weitaus größte Teil der Trocknung passiert über die Stirnflächen, weil dort die Kapillare münden.
Daher sind kurze Scheite viel schneller trocken.

Gruß Andreas

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BeitragVerfasst: Samstag 15. Dezember 2018, 08:51 
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Wohnort: Bei DÜW in der Vorderpfalz
Meine 12 M Kastanie und Buche wird zum Jahresbeginn gemacht, im Wald gleich auf Rollen geschnitten, zu 80% mit der Axt in Ofenstücke gehackt, sofort zuhause in den freistehenden Holzbunkern gestapelt, perfekt Sonnenseite und beidseitig durchlüftet, im Spätherbst wandert es bereits mit Restfeuchte 15-12% in den Ofen und brennt wunderbar.

Ich empfehle sehr das Buch "Der Mann und das Holz" von Lars Mytting :mekka: . Da werden viele Mythen um u.a. das Holzlagern / Zeit aufgeräumt :Vertrau mir: .

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Grüße aus de Palz
Rolf

Wer hinterher der Dumme ist, kann sich sicher sein, dass er es schon vorher war. :hihi:


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BeitragVerfasst: Samstag 15. Dezember 2018, 09:59 
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Gut ist auch die Studie vom bayerischen Landesforst:
http://www.tfz.bayern.de/mam/cms08/fest ... ericht.pdf
Seite 159, Abbildung 89
Der Trocknungsverlauf zwischen Fichte, Kiefer und Buche war nahezu identisch.

Viel interessanter ist der Zustand beim Einschlag. Was jetzt im Sommer vom Käfer gekillt wurde und jetzt gespalten ins Lager kommt, das steht zum einen nicht voll im Saft und zum anderen trocknet es im Winter auch - was ich im Frühjahr auf letzter Rille geschlagen habe, wo die natur schon in den Startlöchern war, das war schon im Saft, da lief die Suppe aus dem Ahorn... aber speziell nach dem letzten Sommer wird auch das trocken sein, man beachte den Trocknungsverlauf bis August und stelle sich vor, man startet mit 20% mehr Feuchte, dann ist im September-Oktober bei diesem Jahr auch alles trocken...

Das Buch "Der Mann und das Holz" ist auch gut aber die wissenschaftlichen Untersuchungen sind im Internet kostenlos zu haben ;)

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Samstag 15. Dezember 2018, 10:12 
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Wohnort: Surselva, Graubünden, Schweiz
Hallo Jörg,
wenn Du alles schon auf 33 cm sägst und ofenfertig gleich spaltest, geht die Trocknung am schnellsten.
Abstände sind nicht so heikel, ausser Du machst alles an einem einzigen Tag. ;)

Scheitform möglichst dreieckig, brennt sauberer.
Scheitgrösse: max. Seitenlänge 7 cm anstreben (5-10 cm), wobei die grossen Scheite nicht überwiegen sollten (25%).


MdG
martin-w

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MfG
martin-w

diverses was es so braucht
Restaurierungsprojekt: Saurer-Berna 4CM/4UM 5 t 4x4 mit Seilwinde (1952)


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BeitragVerfasst: Sonntag 16. Dezember 2018, 21:32 
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Registriert: Sonntag 23. März 2014, 22:55
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Vielen Dank an alle fuer die TIps; das hilft mir alles schon sehr weiter.

Kettenfluesterer hat geschrieben:
Ich empfehle sehr das Buch "Der Mann und das Holz" von Lars Mytting. Da werden viele Mythen um u.a. das Holzlagern / Zeit aufgeräumt.

plinse hat geschrieben:
Gut ist auch die Studie vom bayerischen Landesforst:
http://www.tfz.bayern.de/mam/cms08/fest ... ericht.pdf
Seite 159, Abbildung 89
Der Trocknungsverlauf zwischen Fichte, Kiefer und Buche war nahezu identisch.


Super, danke speziell fuer die Literaturtips. Da kann ich auch nochmal schmoekern. Ein Buch sollte vielleicht auch noch auf die Wunschliste...

martin-w hat geschrieben:
Scheitform möglichst dreieckig, brennt sauberer.
Scheitgrösse: max. Seitenlänge 7 cm anstreben (5-10 cm), wobei die grossen Scheite nicht überwiegen sollten (25%).


Ich hatte schon vermutet ich taete es zu fein hacken und nun stelle ich fest, dass ich da fast noch etwas zu dick bin mit meinen Scheiten. :)

Schoene Gruesse
Joerg


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BeitragVerfasst: Sonntag 16. Dezember 2018, 22:14 
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Beiträge: 42
Wohnort: Heidekreis
Eiche muss meiner Erfahrung nach kleiner gespalten werden als z.B. Birke um sauber zu verbrennen. Eiche "pur" ist auch so eine Sache für sich, versuche ich zu vermeiden. Mische immer nur etwas Eiche mit unter. ABER das ist sicher vom Ofen mit abhängig!

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Holz mag ich lieber - sagt der Biber!
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BeitragVerfasst: Sonntag 16. Dezember 2018, 22:34 
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Beiträge: 9317
Wohnort: Braunschweig
Moin Jörg,
Scheitmaße sind stark ofen- und holzabhängig.
Spaltest du gröber, musst du das Holz länger tocknen lassen, trocken ist es, wenn du einen Scheit mittig spaltest und innerlich gemessen ist er trocken.
Das muss mit deinem Holz in deinem Lager funktionieren, wobei ich die Haupteinflussfaktoren im Zeitpunkt des Einschlages, der Lagerung und der Scheitlänge sehe, weniger in der Art des Holzes - siehe Literatur und realen Versuch.
Ich habe 3 Jahre Vorlauf - auch einfach weil ich wirklich mit Holz heize und auf eine durchgehende Versorgung angewiesen bin (nicht nur Kaminofen, Fernsehkanal n+1). Durch den Holzvergaser jage ich teilweise auch recht unförmige Klötze, speziell wenn Astgabeln sich schlecht spalten lassen und wenn ich solche Stücke spaßeshalber durch säge, sind die innerlich dann nicht bei 13-15% Restfeuchte sondern liegen vielleicht 2% über dem Durchschnitt von anderem Holz vom gleichen Baum aus dem gleichen Lager - also kein Grund, sich irgendeinen Stress zu machen ;)
Untergemischt funktionieren einzelne unförmige Klötze immer problemlos.

Was auch interessant ist - hier im Norden verteufeln viele Nadelholz als Brennholz wegen Glanzruß - viele, zum Glück mein Schornsteinfeger nicht. Was sagte er dazu: "Im Süden haben die oft nichts anderes und das soll alles Schei*** sein? Die kommen doch bestens damit klar!"
Stimmt - Nadelholz etwas gröber gespalten brennt auch nicht so wie Zunder wenn das oberflächliche Harz erstmal verbrannt ist, würde man Eiche so grob spalten, würde es verdammt träge brennen, du musst halt gucken, dass es für dich funktioniert. Mit Eiche solo klar zu kommen, halte ich für schwieriger als mit Nadelholz solo klarzukommen, da brauchst du einen hohen Anteil fein gespaltener Scheite und das muss alles echt trocken sein, dann geht auch das.
Als ich hier in mein Haus gezogen bin, hatte ich die ersten 2 Jahre nur Eiche, später dann auch Kiefer aus dem eigenen Wald.

Ich kann wie der Birkenbieber einen Mix aus Eiche mit Birke oder Nadelholz auch nur wärmstens empfehlen.

Wichtig ist am Ende alleine, dass das Holz trocken ist und es dann in deinem Ofen gescheit funktioniert.

Was bei Eiche solo auch gut funktioniert hat:
  • unten 2 dicke Scheite rein
  • 3-4 mittlere Scheite mit ähnlicher Gesamtmasse oben drüber (halt etwa doppelt so fein gespalten
  • 2-3 feine Scheite oben drüber, dazu Spaltreste zum anzünden
Nach Anleitung ist das viel zu viel Holz für meinen Ofen, mit träge brennender Eiche brennt das aber langsam runter und Holzmasse/Zeit passt am Ende zur Anleitung, die Verbrennung sieht auch einwandfrei aus. Mit Birke ließe sich das nicht machen, da käme der Ofen mit der Luft nicht hinterher!

Lange Rede kurzer Sinn: Viel Spaß beim ausprobieren - das gehört auch dazu und Feststoffheizen hat auch immer was damit zu tun, den Ofen zu beobachten und im Zweifel anders zu betreiben.

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BeitragVerfasst: Montag 17. Dezember 2018, 06:21 
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herrb hat geschrieben:
Ich hatte schon vermutet ich taete es zu fein hacken und nun stelle ich fest, dass ich da fast noch etwas zu dick bin mit meinen Scheiten.


Für den durchschnittlichen Ofen bilde ein 3-eck aus Zeigefinger und Daumen beider Hände - das ist das Max-Maß.

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BeitragVerfasst: Montag 17. Dezember 2018, 08:12 
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holgi hat geschrieben:
Für den durchschnittlichen Ofen bilde ein 3-eck aus Zeigefinger und Daumen beider Hände


Ahhh, das nennt man auch "Angie-Raute".

Bild
(Quellennachweis: www.bild.de)


So prüft die Merkel auch immer ihre Holzscheite, wenn sie im Garten hinter dem Kanzleramt ihr Kaminholz hackt. :echt:


Gruß Andreas

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Zuletzt geändert von Wipfelstuermer am Montag 17. Dezember 2018, 09:37, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Montag 17. Dezember 2018, 08:30 
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BeitragVerfasst: Montag 17. Dezember 2018, 11:30 
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Kettenfluesterer hat geschrieben:

Ich empfehle sehr das Buch "Der Mann und das Holz" von Lars Mytting :mekka: . Da werden viele Mythen um u.a. das Holzlagern / Zeit aufgeräumt :Vertrau mir: .


Der Lars verbrennt aber Birkenholz
das ist sowieso sehr schnell zuverbrennen.
Aber grundsätzlich hast du Recht.
Habe ja das schon mehrmals hier in etwas so geschrieben.
Und der Threahersteller macht so wie er es vorhat alles richtig.
Der Lagerplatz ist die halbe Miete und der Zustand wie das Holz eingelagert wird.

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Gruß Alfred

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BeitragVerfasst: Sonntag 6. Januar 2019, 13:57 
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Unser Kaminfeger sagt zu dem Thema:

1 Scheit muss man in ein DIN A4 Blatt einschlagen können :DH:
Funktioniert sehr gut, was nicht heißen muss, dass ein Scheit auch mal größer oder kleiner sein kann

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BeitragVerfasst: Sonntag 6. Januar 2019, 15:24 
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Je mehr man eine Wissenschaft draus macht, desto mehr macht man falsch... 8-)

Wir lagern unser Holz nur als gespaltene Meterstücke und sägen Scheite nach bedarf. Als wichtiger als die Scheitgröße an sich, empfinde ich den Standort, das Wetter und einen Regenschutz von oben.
Im Wald#1 (Nordhang) gelagerte Meterstücke brauchen bei uns locker 2 Jahre. Die im Wald #2 (Westhang) trocknen ein wenig schneller, da sie etwas mehr Sonne erwischen. Aber schattig und relativ kühl ist es in beiden.
Die 4-5 Ster die im Schuppen lagern brauchen auch recht lange, da sehr wenig Durchzug herrscht und auf der Nordseite eines Hauses angebaut.
Am schnellsten geht es auf dem Lagerplatz wo die Stapel mit 1 Meter Abstand zueinander in Nord-Süd Richtung stehen. Da kommt die Sonne an beide Enden und der Wind kann auch gut durch.
Wir haben im Jan 2018 eine Eiche gefällt und die ~5 Ster Meterstücke zum Lagerplatz gebracht. Durch den extrem trockenen und heißen Sommer (der ja schon im April begann) war das Holz schon im August auf 12% getrocknet. Die obersten Stücke (meist dünne Äste) waren durch die Hitze unter der schwarzen Teichfolie schon ziemlich stark angegriffen und als Brennholz nicht mehr wirklich zu gebrauchen.

Mein Fazit:
Die Scheitgröße ist in erster Linie für den Ofen wichtig.
Für das trocknen ist der Standort, der Regenschutz und Wetter wichtiger.

_________________
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--- Dieses Posting ist zu 100% biologisch abbaubar.
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BeitragVerfasst: Freitag 5. April 2019, 10:58 
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Registriert: Mittwoch 3. April 2019, 18:56
Beiträge: 1
Hallo erstmal :),

ich bin schon länger als Leser hier im Forum unterwegs und hätte jetzt auch mal eine Frage zur Lagerung.

Ich habe letzten Monat 10 RM aus dem Wald geholt und in mein Lager gespalten, jetzt habe ich noch ca. 3-4 RM davor gestellt.(überdacht)

Kann ich das Holz bis nächstes Jahr dort stehen lassen oder lässt es sich dann schlecht spalten?(Esche) bzw. ich habe gehört das man es nicht auf den Schnittflächen lagern soll.

Gruß Waldi
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BeitragVerfasst: Freitag 5. April 2019, 13:16 
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Beiträge: 18927
Wohnort: An der Leine zwischen GÖ und H
superwaldi hat geschrieben:
Kann ich das Holz bis nächstes Jahr dort stehen lassen
Ja.

oder lässt es sich dann schlecht spalten?(Esche)
Kaum - der Spalter packt das.

ich habe gehört das man es nicht auf den Schnittflächen lagern soll.
Richtig, hinlegen wäre besser.


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